Wie läuft der Vertrieb ab?

Wie läuft der Vertrieb ab?

Nikita Martynov, Gründer und Geschäftsführer der B-City East PG.3 UG:

Beim Vertrieb der Einheiten stellen wir natürlich die USPs in den Vordergrund: Das ist das KfW-Programm “Klimafreundlicher Neubau”, wodurch der Käufer ein zinsvergünstigtes Darlehen bekommt und somit seine Kapitalkosten optimiert.

Den Vertrieb decken wir größtenteils hausintern ab, wobei wir Interessenten über Social Media und normale Vertriebswege akquirieren. Gleichzeitig arbeiten wir aber auch mit externen Vertrieben zusammen, die uns im Hintergrund auch unterstützen mit deren Käuferschaft.

Ein Crowdinvesting-Projekt der GenoCrowd GmbH in Verbindung mit der B-City East PG.3 UG.

Wie gehen Sie mit dem Lieferverzugsrisiko um?

Wie gehen Sie mit dem Lieferverzugsrisiko um?

Nikita Martynov, Gründer und Geschäftsführer der B-City East PG.3 UG:

Mit dem Lieferverzugsrisiko gehen wir natürlich aktiv um, indem wir schon vorab in der Vergabe mitbestimmen, welche Fabrikate zum Einbau kommen und bis zum Hersteller gehen, um dort die Lieferverfügbarkeit und -konditionen abzufragen – um das dann in Einklang zu bringen mit den Pufferzeiten, die wir vorab gerne einbauen.

Wir versuchen dort auch ständig mit Alternativen zu arbeiten damit wir – falls es zu einem Ausfall eines Fabrikates kommt – sofort reagieren können.

Ein Crowdinvesting-Projekt der GenoCrowd GmbH in Verbindung mit der B-City East PG.3 UG.

Treskowallee, Berlin

Treskowallee, Berlin

Schönen guten Tag, liebe Anlegerinnen und Anleger, mein Name ist Nikita Martynov und ich bin Gründer und Geschäftsführer der B-City East PG.3 UG.

Die B-City East PG.3 UG besteht aus mehreren Gesellschaften; das Bauträgergeschäft wird über Projektgesellschaften abgewickelt und das Herzstück der Unternehmensgruppe sind die operativen Gesellschaften, die sich mit Dienstleistungen im Immobiliensektor beschäftigen und fremde Projekte verwalten aber auch schwerpunktmäßig Energieeffizenz-Expertenrollen einnehmen.

Im Jahr 2017 habe ich mein erstes Immobilien-Unternehmen gegründet und habe mich im Immobiliensektor auf Projektmanagement und Projektfinanzierung spezialisiert.

In den Jahren 2018 bis 2021 habe ich ein Team aufgebaut, mit dem wir erfolgreich mehrere Projektentwicklungen gemanagt und komplett durch die Realisierungsphasen begleitet haben. Somit konnten wir einschlägige Erfahrungen sammeln als Dienstleister und konnten diese Erfahrungen weiter verwerten für uns als Bauträger.

Im Jahr 2020 sind wir auch Bauträger geworden und haben somit ein Projektportfolio aufgebaut. Insgesamt haben wir aktuell drei Projekte: eins davon ist schon in der Fertigstellung, eins wird nächstes Jahr fertig und bei dem Projekt, um dass es sich heute handelt, soll dieses Jahr mit dem Bau begonnen werden.

Bei unserem gemeinsamen Projekt handelt es sich um eine Bauträger-Maßnahme in Berlin-Lichtenberg an der Treskowallee. Es handelt sich um ein Grundstück, das wir mit Baugenehmigung erworben haben. Wir planen dort die Errichtung von 48 Wohneinheiten, verteilt auf zwei Baukörper, die wiederum durch ein Untergeschoss miteinander verbunden sind.

Die Einheiten sind barrierefrei – wir möchten das Projekt als klimafreundlichen Neubau realisieren. Obwohl die Einheiten relativ klein sind mit knapp über 20 qm sind es jedoch vollwertige Wohnungen. Auf dem Grundstück sind auch Parkplätze geplant und eine vernünftige Infrastruktur für die zukünftige Bewohnerschaft.

Dadurch, dass wir das Projekt als klimafreundlichen Neubau realisieren, hat es natürlich zahlreiche USP – vor allem weil unsere Hauptzielgruppe die Kapitalanleger sind. Das Haus wird mit einer Photovoltaikanlage errichtet, die Wärmeversorgung wird über eine Luft-Wärmepumpe sichergestellt, die Parkplätze bekommen eine Vorrüstung für Elektro-Fahrzeuge. Außerdem ist das Programm, das sich hinter dem klimafreundlichen Neubau verbirgt, sehr zinsfreundlich weil man natürlich einen vergünstigten Zinskredit bekommt.

Das Ticket pro Einheit ist sicherlich auch verkaufsfördernd, weil wir pro Wohneinheit in Berlin mit dem Neubau-Segment nur 200.000 € maximal aufrufen – das ist natürlich ein Vorteil bei der aktuellen Marktlage.

Durch die unsererseits durchgeführte Lebenszyklus-Analyse hat sich ergeben, dass ein klimafreundlicher Neubau extrem förderlich ist für die Senkung der Betriebs- und Nebenkosten, was für den Kapitalanleger den Vorteil hat, eine etwas höhere Netto-Kaltmiete durchsetzen zu können. Die Nebenkosten so einer Wohnung sind relativ gering – vor allem, da auch die Photovoltaik-Anlage den Allgemeinstrom liefert und teilweise auch die Wärmeversorgung mit Strom versorgt.

Ein Crowdinvesting-Projekt der GenoCrowd GmbH in Verbindung mit der B-City East PG.3 UG.

Wie gehen Sie mit dem Verkaufsrisiko um?

Wie gehen Sie mit dem Verkaufsrisiko um?

Nikita Martynov, Gründer und Geschäftsführer der B-City East PG.3 UG:

Das Verkaufsrisiko haben wir allein schon durch das Projektprofil minimiert. Bei uns geht es um relativ gleiche Einheiten, die durch eine Ticket-Größe für Neubau als vollwertige Wohnung für knapp 200.000 € zu haben sind. Das ist a) nicht selbstverständlich und b) aktuell der Markt, der weiterhin vernünftig funktioniert.

Ein Crowdinvesting-Projekt der GenoCrowd GmbH in Verbindung mit der B-City East PG.3 UG.

Was passiert, wenn die Fundingschwelle nicht erreicht wird?

Was passiert, wenn die Fundingschwelle nicht erreicht wird?

Nikita Martynov, Gründer und Geschäftsführer der B-City East PG.3 UG:

Wenn sie nicht erreicht wird, sind wir trotzdem durchfinanziert bei diesem Projekt. In dem Fall bleibt das Eigenkapital einfach im Projekt, so wie es jetzt der Fall ist

Ein Crowdinvesting-Projekt der GenoCrowd GmbH in Verbindung mit der B-City East PG.3 UG.

Wie gehen Sie mit dem Baukostenrisiko um?

Wie gehen Sie mit dem Baukostenrisiko um?

Nikita Martynov, Gründer und Geschäftsführer der B-City East PG.3 UG:

Dadurch, dass wir in den letzten zehn Jahren unter anderem als Dienstleister mehr als 60 Millionen € Baukosten vergeben haben, haben wir genug Erfahrung, um dieses Risiko handlen zu können. Mein Favorit ist, dass man die Einzel-Gewerkvergabe ansteuert und sich mehr Zeit nimmt für die Planung und Ausschreibung und natürlich die Vorselektion der Gewerke, denn nichts ist schlimmer, als wenn die Gewerke nicht so funktionieren, wie es sein soll.

Natürlich ist es auch wichtig, für die Baukostenbudgets gewisse Puffer einzubauen und in der Zeit Reserve-Budgets haben – wobei wir die Reserve-Budgets natürlich ungern ausgeben.

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